Durch diese Tests setzt das Batteriesystem auch einen neuen Massstab in Sachen Sicherheit und ein Fundament für Einsatzgebiete in Fahrzeugen mit alternativen Antrieben sowie in der Passagierluftfahrt. Im Rahmen des Tests wurden benachbarte Batteriezellen an verschiedenen Stellen, darunter in der Mitte und an den Ecken des Akkupakets, gleichzeitig überhitzt. Dabei kam es zu keiner thermischen Propagation – keine Ausbreitung auf andere Zellen – und zu keinem thermischen Durchgehen – keine selbstverstärkende Erwärmung der Zelle. Dies stellt für CATL einen technologischen Durchbruch dar.

Sicherheitsgrenzen weiter ausloten

Die damit verbundene Test-Validierung legt zudem ein Fundament für die sicherere Energieversorgung im Bereich der Low-Altitude-Economy (wirtschaftliche Aktivitäten im Luftraum bis zu 1’000 Metern über dem Boden) und spiegelt das Engagement des Batterieherstellers wider, die Sicherheitsgrenzen von Batteriesystemen immer weiter auszuloten. Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde (CAAC) zeichnete für die Gesamtproduktion, Inspektion und für das Testprocedere der Batteriezellen und des -systems verantwortlich. Damit werden die Anforderungen von eVTOLs an die Sicherheitsstandards der Zivilluftfahrt erfüllt.

Serienreife erreicht

Mit dieser erfolgreichen Test-Validierung erreicht das Batteriesystem für die Luftfahrt Serienreife. Es wird zunächst in AutoFlights Passagier-eVTOLs zum Einsatz kommen. Weitere mögliche Einsatzgebiete sind laut CATL Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sowie die Passagierluftfahrt. Dafür möchte der Batteriehersteller gemeinsam mit Partnern, Universitäten und Forschungseinrichtungen kontinuierlich weitere technische Herausforderungen angehen – mit dem Ziel, die allgemeine Sicherheit für Flugzeughersteller sowie Nutzer weiter zu stärken.