51 ausgelieferte Flugzeuge: Damit erreichte der US-Hersteller das beste Februar-Ergebnis seit fast zehn Jahren. Die monatlichen Auslieferungen wurden von der 737 MAX-Familie dominiert, auf die 43 der 51 Einheiten entfielen. Strategisch bedeutsam war hierbei die Übergabe einer 737-8 an Shenzhen Airlines: Laut Boeing-CFO Jay Malave handelte es sich dabei um das letzte Flugzeug aus der vor 2023 produzierten Charge, das sich noch in Langzeitlagerung befand. Damit schliesst Boeing den komplexen Prozess des Bestandsabbaus von eingelagerten Maschinen erfolgreich ab. Ergänzt wurde die Bilanz durch drei ausgelieferte 787-9 Dreamliner (u. a. für Lufthansa und United), zwei 777-Frachter sowie drei 767-Varianten.

Auftragslage und Backlog-Management
Im Bereich der Neubestellungen verbuchte Boeing 21 Bruttoaufträge, darunter acht 787 Dreamliner (fünf für Air Astana) und sechs 767 für das KC-46-Tankerprogramm. Dem standen sechs Stornierungen durch WestJet gegenüber. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Bilanzierung nach ASC 606: Durch die Verschiebung von neun Aufträgen in die ASC-Reserve – eine vorsorgliche Bereinigung des Backlogs um unsichere Abnahmen – beliefen sich die Nettobestellungen für den Monat Februar auf sechs Maschinen.

Status Quo 2026
Per Ende Februar 2026 beläuft sich der offizielle Auftragsbestand (Backlog) unter Berücksichtigung aller ASC 606-Anpassungen auf 6'151 Flugzeuge. Ohne diese bilanziellen Korrekturposten liegt die Zahl der unerfüllten Bestellungen bei insgesamt 6'741 Einheiten. Das Rückgrat des Backlogs bildet weiterhin die 737-Familie mit 4'388 Einheiten (davon 4'372 MAX-Modelle). Insgesamt hat Boeing im laufenden Kalenderjahr bereits 97 Flugzeuge an Kunden übergeben.