Die Vereinbarung wurde am 20. Oktober an der NEO Space in Luxemburg getroffen. Sie stellt einen wichtigen kommerziellen Meilenstein für «Phoenix» dar und bringt ClearSpace und Eutelsat zusammen, um die technischen, operativen und kommerziellen Grundlagen für GEO-Lebensdauerverlängerungsdienste zu definieren. Sie skizziert einen Weg von der Entwicklung der Wartungsfähigkeiten von «Phoenix» hin zu künftigen kommerziellen Dienstleistungsverträgen.
Betriebliches Know-how
Die Zusammenarbeit sieht vor, dass Eutelsat sein betriebliches Know-how in die Entwicklung von «Phoenix» einbringt und dabei hilft, die Dienstanforderungen, das Missionsdesign und die Demonstrationsplanung mitzugestalten. Sie bildet zudem eine Grundlage für die Prüfung des Einsatzes eines Eutelsat-Satelliten bei der In-Orbit-Demonstration, vorbehaltlich einer weiteren Vereinbarung.
Nutzungsdauer verlängern
Für Satellitenbetreiber könnten Lebensdauerverlängerungsdienste grössere Flexibilität bei der Verwaltung von GEO-Flotten bieten, die Nutzungsdauer bestehender Raumfahrzeuge verlängern und den Wert der bereits im Orbit befindlichen Anlagen maximieren. Phoenix wird entwickelt, um die Technologien zu demonstrieren, die für die kommerzielle Bereitstellung dieser Dienste erforderlich sind.
Demonstration der Steuerung eines Satelliten
Phoenix wird im Rahmen des ARTES-Programms der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) vorangetrieben und baut auf seiner ursprünglichen Entwicklung im Rahmen des luxemburgischen nationalen Weltraumprogramms auf. Die Mission zielt darauf ab, das sichere Rendezvous, das Andocken und die Steuerung eines Satelliten in der geostationären Umlaufbahn (GEO) zu demonstrieren und damit den Weg für kommerzielle Dienstleistungen zur Lebensdauerverlängerung zu ebnen.




