Zwei Schweizer Helikopterpiloten errangen am FAI Helicopter World Cup 2026 auf dem Flugplatz Babimost, dem Regionalflugplatz von Zielona Góra, einen grossen Erfolg. Das Team mit Ruedi Boser und Stefan Meier gewann sowohl in der Disziplin «Slalom» als auch in der Disziplin «Fender». Da der Wettbewerb erstmals auf einem Verkehrslandeplatz durchgeführt wurde, stellte die Organisation alle Beteiligten vor einige zusätzliche Herausforderungen. So konnten am Freitag keine Trainingsflüge durchgeführt werden, sodass die Trainingseinheiten am Samstagmorgen nachgeholt werden mussten. Auch das Wetter zeigte sich von seiner wechselhaften Seite: Regen und Sonnenschein wechselten sich im Stundentakt ab.
Höchste Präzision gefordert
Am Samstagnachmittag konnten die beiden Disziplinen «Slalom» und «Fender» wie geplant durchgeführt werden. Die beiden Disziplinen verlangen von den Piloten höchste Präzision: Während beim Slalom die exakte Flugführung im Vordergrund steht, geht es beim Fender um das präzise Platzieren einer Last. Unter den Augen von rund 20'000 Zuschauerinnen und Zuschauern sowie einer grossen Delegation des polnischen Militärs wurden zunächst zwei Slalom-Durchgänge ausgetragen. Das Schweizer Team zeigte dabei eine konstant starke Leistung.
Nach einer kurzen wetterbedingten Unterbrechung folgten drei Fender-Durchgänge. Zwei davon zählten für die Wertung des FAI Helicopter World Cup 2026, der dritte Durchgang wurde für den «Polish Airports President's Cup» gewertet. Auch hier bestätigten Boser und Meier ihre starke Form und lieferten sich im dritten Durchgang ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besten polnischen Team.
Zweimal Gold
Die Rangverkündigung am Abend brachte schliesslich die verdiente Belohnung: Gold im Slalom und Gold im Fender! Damit gingen beide Disziplinensiege des FAI Helicopter World Cup 2026 in die Schweiz. Der Pokal des «Polish Airports President's Cup» blieb hingegen bei den polnischen Gastgebern. Der Schweizerische Helikopterverband zeigt sich hocherfreut und gratulierte Ruedi Boser und Stefan Meier zu diesem grossartigen internationalen Erfolg. Das Schweizer Team zeigte sich angetan von der hervorragenden Durchführung des Wettkampfs und der Gastfreundschaft und bedankte sich entsprechend bei den polnischen Organisatoren.



