Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Behörden und der Aktionäre. Aufgrund europäischer Eigentumsregeln darf Apollo die Airline nicht allein kontrollieren; die Fluggesellschaft muss mehrheitlich in europäischer Hand bleiben. Apollo kündigte an, eine entsprechende Beteiligungsstruktur über einen EU-gesteuerten Trust und bestehende Aktionäre umzusetzen. Zudem plant der Investor, die aktuelle Strategie fortzuführen und das Unternehmen von der Börse zu nehmen. Der Investor erklärte, die bestehende Strategie der easyJet-Gruppe zu unterstützen. Kurzfristige Stellenstreichungen beim operativen Personal schloss der Investor für mindestens zwölf Monate aus.

Gründer begrüsst die Übernahme

easyJet-Gründer Sir Stelios Haji-Ioannou begrüsste in einer Investorenmitteilung vom 6. August 2026 die Übernahme von easyJet durch Apollo und betonte, dass die Unterstützung durch einen führenden Investor den Wert der Marke sowie das Geschäftsmodell der easyGroup Ltd bestätige. Er erklärte, dass seine Familie beabsichtige, langfristig bedeutende Aktionäre von easyJet zu bleiben.

Bezüglich der Auswirkungen auf die Schweizer Standorte Genf – dem Hauptsitz der Tochtergesellschaft easyJet Switzerland – und Basel liegen keine Bestätigungen für Betriebsänderungen vor. Fakt ist, dass der Flugbetrieb am EuroAirport kurzfristig unbeeinflusst bleibt und easyJet Switzerland dort den Ausbau des Angebots mit dem Einsatz grösserer Flugzeuge des Typs Airbus A321neo plant.