Vor fast einem Jahrhundert landete die legendäre Junkers F13 erstmals auf dem St. Moritzersee und brachte die damalige «Elite Europas» ins Engadin. Es waren Extravaganzen, wie mit dem Flugzeug auf dem gefrorenen See zu landen, die St. Moritz schon damals zur Destination der Superreichen werden liessen.
Landung auf dem See
Im Jahr 2026 gabs ein Revival mit der Junkers A50 Junior, wie diese nette Geschichte zeigt: Nach einem letzten Tiefflug zur Inspektion der Oberfläche landete das Flugzeug auf einer 400 Meter langen Eisbahn, die mit chirurgischer Präzision vorbereitet worden war. Die Räder berührten das Eis. Das Flugzeug rollte ruhig und souverän aus – als hätte sich der See genau daran erinnert, wie man eine Junkers empfängt. Aus der Nähe erzählten die Details die Geschichte. Ein handgefertigter Holzpropeller. Ein Siebenzylinder-Sternmotor mit 124 PS. Eine massgeschneiderte Lackierung in Gletscherblau, die subtil zwischen Blau und Grün schimmert und den gefrorenen See darunter widerspiegelt.
Treffen mit 1-PS-lern
Wer die 124 PS starke A50 noch auf dem See sehen möchte, hat am kommenden Wochenende Gelegenheit. Die Organisatoren des White Turf fanden Gefallen am Flugzeug, und so bleibt es während des ersten Rennsonntages vom 8. Februar dort ausgestellt. Das Flugzeug steht vor dem Eisfeld westlich der Tribünen.











