Pilot. Ein Traumberuf. Auch für Philippe Ammann. Doch dann macht der Körper nicht mehr mit. Der Fliegerarzt kann das Medical Certificate nicht mehr erteilen. Ein Berufspilot verliert seine berufliche Identität.
Wenn Resilienz mehr als nur ein Trendwort ist
Der Rücken. Ein Bandscheibenvorfall hinterlässt Spuren, ein Nackenproblem kommt hinzu. Das Aus für einen Profipiloten. Philippe Ammann ist Pilot bei der Swiss und wäre diesen Herbst für die Umschulung auf den Airbus A350 vorgesehen gewesen. Er hatte sich darauf gefreut.
Das medizinische Aus kam zwar nicht aus heiterem Himmel, traf Ammann aber dennoch hart und berührte einen Lebensnerv. Wie weiter? Aus welchen seiner Stärken konnte und sollte er nun berufliche Kraft schöpfen?
Die Antworten darauf lagen in seinem Herzen. Umgesetzt hatte er sie ebenfalls bereits und parallel zu seiner Pilotentätigkeit den Grundstein zu seinem Beratungsunternehmen Pilot Impuls gelegt. Dabei geht es um mehr als Kommunikation. Ihm geht es um das Miteinander, um Wege zu den Mitmenschen. Seine Erfahrungen aus der Militär- wie auch der Zivilluftfahrt haben den Begriff «Teambildung» mit reichem Inhalt gefüllt. Nicht mit dem üblichen lauten Getue. Sondern mit feinen, kritischen Zwischentönen.
Daraus schöpft er nun. Und dies noch viel mehr, wenn er seine Karriere als Swiss-Pilot Ende September beenden muss.
Ein grosses Gespräch über wahre menschliche Stärke und Grösse.
Über den Initianten Frank Liemandt
Seit fast 30 Jahren ist Dr. Frank Liemandt in der Luftfahrtbranche tätig – als Geisteswissenschaftler ein Quereinsteiger mit aussergewöhnlicher Laufbahn. Vom Pressesprecher in der Sparte Helikopter über B2B-Sales-Manager für Flugzeugkomponenten und Verkaufsdirektor für Kampfjets bis hin zum Geschäftsführer des Deutschen Hubschrauber Verbands sowie Messeleiter der EUROPEAN ROTORS hat er die Branche aus unterschiedlichsten Perspektiven kennengelernt. Seit 2014 führt er seine eigene Consultingfirma – und setzt sich neuerdings für «Fly me to the top» mit seinen Gästen ins virtuelle Cockpit.
Seit dem Start von «Fly me to the top» Mitte Februar erscheint jeden Donnerstag eine neue Folge mit wechselnden Gästen aus der Luft- und Raumfahrt sowie angrenzenden Bereichen.
COCKPIT ist Medienpartnerin
COCKPIT unterstützt «Fly me to the top» als Medienpartnerin, weil das Format einen Perspektivenwechsel wagt und damit perfekt zur Marke passt: weg von Schlagzeilen, hin zur Substanz.
Damit erweitert sich der redaktionelle Blick – vom geschriebenen Wort zum gesprochenen Dialog.
Die Gespräche sind auf Spotify, YouTube, Amazon Music, Audible, Apple Podcasts und Deezer abrufbar und werden auch über cockpit.aero sowie über die Social-Media-Kanäle von COCKPIT geteilt.
Kopfhörer auf – wir starten!

