Von Karfreitag bis Ostermontag wurde die Air Zermatt insgesamt zu 47 Rettungseinsätzen gerufen. Im gleichen Zeitraum absolvierte die Air-Glaciers mit ihren Helikoptern 74 Einsätze, davon 54 im Wallis und 20 auf Berner Seite. Über die letztjährigen Ostertage hätten wetterbedingt deutlich weniger Rettungsflüge durchgeführt werden müssen, schreiben die beiden Unternehmen in einer gemeinsam veröffentlichten Medienmitteilung.
Verunfallte Skifahrer und erschöpfte Alpinisten
Den grössten Teil der Einsätze machten Unfälle im Skisport aus. Die Air Zermatt wurde darüber hinaus zu Evakuationen erschöpfter Alpinisten auf der Dufourspitze und am Adlerhorn alarmiert. Am Ostermontag retteten die Crews zudem Berggänger, die am Adlerhorn sowie im Gebiet der Riederalp in eine Gletscherspalte gestürzt waren. Die Patienten konnten jeweils leicht verletzt ins Spital geflogen werden. Die Air-Glaciers wurde auf der Berner Seite am Wochenende zudem zu zwei Lawineneinsätzen mit Todesfolge gerufen. Bei Lawinenabgängen in La Maya und Lourtier gab es hingegen keine Verletzten.



