H55 hat nach eigenen Angaben die branchenweit erste von der Aufsichtsbehörde vorgeschriebene und von Behörden bezeugte Zertifizierungsprüfungsreihe für Antriebsbatteriemodule abgeschlossen – und damit einen entscheidenden Hemmfaktor beseitigt, der der Kommerzialisierung und Finanzierung von Elektroflugzeugprogrammen im Wege stand. Die von der EASA überwachte Kampagne wurde am 19. Dezember 2025 abgeschlossen. Sie liefert zertifizierungsrelevante Nachweise dafür, dass kommerzielle Lithium-Batteriezellen in Antriebsbatteriesysteme für die Luftfahrt integriert werden können, die im schlimmsten Fall, insbesondere bei einer Brandausbreitung, sicher funktionieren.
Über die Testkampagne
Zur Durchführung dieser Kampagne stellte H55 mehr als 100 Testartikel aus seiner zugelassenen und geprüften Produktkonfiguration her. Die sechsmonatige Kampagne umfasste Umwelt-, Sicherheits-, Funktions- und Leistungsbedingungen unter Worst-Case-Ausfallmodi, einschliesslich von Behörden bezeugter thermischer Durchlauftests ohne Ausbreitung. Insgesamt bestätigen diese Ergebnisse die Bereitschaft für die Zertifizierung und den industriellen Einsatz, darunter den Abschluss der Zertifizierungskampagne für Antriebsbatteriemodule. H55 ist derzeit das einzige Unternehmen, das sowohl über die EASA-Zulassung als Konstruktionsbetrieb (DOA) als auch über die EASA-Zulassung als Produktionsbetrieb (POA) für elektrische Antriebssysteme verfügt. Das Unternehmen ist in der Lage, serienkonforme Antriebsbatteriemodule zu produzieren, und erlangte die erste von der EASA validierte Zellcharakterisierungskampagne für zertifizierte Antriebsbatteriesysteme. Die während der im Dezember 2025 abgeschlossenen Tests nachgewiesene Sicherheit wird derzeit in abschliessenden Testberichten dokumentiert, die H55 der EASA im ersten Quartal 2026 zur formellen Genehmigung vorlegen wird.




