Das Lauberhorn im Banne der Farben Rot und Weiss: Auf der Piste, über der Piste, neben der Piste dominierten an den diesjährigen Lauberhornrennen die Schweizer Nationalfarben. Die begeisterten Besucherinnen und Besucher liessen sich Mitte Januar in den Bann von Schweizer Präzision ziehen. Die Vorführungen der Patrouille Suisse vor der imposanten Bergkulisse waren spektakulär. Ebenso brillant: der Schweizer Abfahrtssieg von Marco Odermatt. Die Fliegerasse am Himmel und die Skiasse auf der Rennpiste versetzten das Publikum in Entzücken und sorgten für ein rot-weisses Farbenmeer.
Zu den Fliegerassen gehören nebst den Piloten der Patrouille Suisse auch die Helikopterpiloten. Ohne sie wären die Lauberhornrennen kaum zu schaffen. Die Vorbereitungen beginnen jeweils bereits im Herbst, wenn noch kein Schnee liegt. Dann werden grosse Mengen an Material für den Bau der Renn-Infrastruktur auf den Berg geflogen. Während der Renntage stellen Helikopter den Transport von Passagieren sicher, welche sich von den Helikopter-Shuttles zum Start auf die Lauberhornschulter und die Kleine Scheidegg fliegen lassen. Ein komplexes Unterfangen: Die Flugverfahren erlauben es nur noch Air-Glaciers und Swiss Helicopter, an den Renntagen zu fliegen. Im neuen COCKPIT erhalten Sie einen visuellen Eindruck der Helikoptereinsätze, festgehalten von unseren Fotografen Rachel D'Angelone und Simon Vogt.
Apropos Helikopterfliegen in den Bergen: Ob Helipiloten regelmässig im Gebirge arbeiten oder nur hin und wieder – irgendwann merken sie beim Fliegen an sich selbst, dass sich etwas verändert. Nicht laut, nicht spektakulär. Eher fein: Reaktionsvermögen und Konzentration lassen in zunehmender Höhe nach. Viele Piloten kennen diese Veränderungen, aber nur wenige können sie wirklich einordnen. Autor Simon Wittinger, Verfasser des Gebirgshandbuchs der Swiss Helicopter Association SHA, hat sie eingeordnet. Was der Aufenthalt in grosser Höhe mit einem macht, lesen Sie im neuen COCKPIT – und das ist beileibe nicht nur für Piloten wissenswert.
Solcherlei Gefahren sind den Helipiloten im tropischen Idyll Mauritius eher fremd. Sie fliegen meist auf Meereshöhe oder wenige 100 Meter über Grund. Doch auch im Paradies muss Sicherheit gewährleistet werden – in der Luft und auf See. Diese Aufgabe übernehmen Polizei und Küstenwache. COCKPIT-Autor Georg Mader hat unter anderem die Police Helicopter Squadron besucht. COCKPIT entführt Sie auf die Trauminsel. Tauschen Sie also den Skianzug gegen Badehosen und die Schneeberge mit dem Sandstrand.






