Sie löst nostalgische Gefühle aus, wo immer sie auftaucht. Kein Wunder, hat doch die Grand Old Lady DC-3 – und mit ihr das militärische Pendant C-47 – in der Zivil- und Militärluftfahrt ganze Epochen nachhaltig geprägt. Stichworte gefällig? Luftlandeoperationen anlässlich der Invasion alliierter Truppen in der Normandie. Berliner Luftbrücke, bei der sich das Flugzeug vom ehemaligen Kriegsgerät zum «Friedensvogel» und Symbol der trans­atlantischen Freundschaft wandelte. Swissair, eine der ersten europäischen Fluggesellschaften, welche die DC-3 bereits vor dem Zweiten Weltkrieg einsetzte. Classic Air, gegründet 1985 durch den Unternehmer Bruno Dobler, der die Ära der Propeller-Luftfahrt der 1940er- und 50er-Jahre für Passagiere wieder erlebbar machte. Classic Formation in Grenchen, die gleich zwei flugfähige DC-3 betreibt und in Formation mit Beechcraft-18-Maschinen an Airshows präsentiert. Nun also ist die legendäre DC-3 90 Jahre alt. Im neuen COCKPIT erfahren Sie mehr über ihr bewegtes Leben – und über einen Piloten, welcher die DC-3 seit nunmehr 40 Jahren fliegt.

Die USA befinden sich im Nahen Osten im Krieg. Was das Land aber nicht hindert, Airshows auszurichten und ihre Mittel von heute, sofern sie gerade verfügbar sind, aber auch von gestern vorzuführen. Etwa in Yuma, wo die 60. Yuma Airshow 250 Jahre USA, 40 Jahre VMFT-401 «Snipers» und die Rückkehr der Blue Angels nach vier Jahrzehnten zu einem eindrücklichen Gesamterlebnis verband. Im COCKPIT können Sie an diesem Erlebnis teilhaben. Und Sie erfahren, wie sich die Blue Angels in der kalifornischen Wüste bereits seit Monaten auf ihre Auftritte vorbereiten – unter besonderen Vorzeichen: Die Formation ­feiert ihr 80-jähriges Bestehen. Und ist im Jubiläumsjahr vom Konflikt im Nahen Osten ebenso tangiert, führt dieser doch zu Anpassungen im ­Airshow-Kalender.

Terror-Aktionen auf Swissair-Flügen und Schweizer Flughäfen vor rund 50 Jahren prägten die operative Sicherheitskultur nachhaltig. In kaum einem anderen Land hinterliessen die Luftpiraten der 1970er-Jahre so tiefe Spuren in der Luftfahrt wie in der Schweiz. Ein Rückblick auf jene Ereignisse im neuen COCKPIT Nr. 4/2026 ordnet ein und analysiert, was wir aus dem Terror von damals gelernt haben und wie die Krisen von damals etwa das BAZL und Skyguide bis heute beeinflussen. Die Bedrohungen haben sich verändert – das Prinzip bleibt gleich: Sicherheit entsteht, wenn die Luftfahrt aus jedem Ereignis lernt.

Und last but not least ein Hinweis in eigener Sache: Das  COCKPIT bietet seinen Leserinnen und Lesern eine attraktive Reise an: Vom 19. bis 21. Juni haben Sie die exklusive Möglichkeit, die Airbus-Werke in Hamburg und Bremen zu besichtigen. Weiter auf dem Programm: Hafenrundfahrt, Elbphilharmonie und Miniatur Wunderland. Die Leserreise wird durchgeführt vom verantwortlichen Reiseveranstalter Air Travel Assist. COCKPIT Crew Member profitieren von einem exklusiven Rabatt von CHF 250.–.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der neuen COCKPIT-Ausgabe 4/2026. Schön, sind Sie an Bord!