Knapp über Grund fliegen Piloten üblicherweise nur beim Start oder bei der Landung – dem Zweck derselbigen dienend, vom Boden abzuheben oder auf diesen zurückzukehren. Helikopterpiloten wiederum fliegen für Rettungs- oder Arbeitsflüge häufig nahe am Gelände – also wenige Meter über Grund. Militär-Helikopterpiloten bewegen sich taktisch im Tiefflug – mal langsam, sich «anschleichend», mal schnell. Meist mit der Absicht, unerkannt zu bleiben. Und dann gibt es noch die Tiger-Piloten (nicht Jet, sondern Kampfhelikopter KHT). «Wir gehen bis auf 3,30 Meter runter», sagt Hauptmann Marco. Er ist Kampfhelikopterpilot auf dem Tiger. 3,30 Meter: Das ist tiefer als ein grosser Lastwagen hoch ist. «Es gibt keinen Kampfhelikopter auf der Welt, mit dem man tiefer fliegen kann», fügt er im exklusiven Interview mit dem COCKPIT an. Das sei nicht einfach nur Tiefflug: «Was wir da machen, ist Tiefstflug.» Was er in seinem Beruf bei der Deutschen Bundeswehr mit dem Kampfhelikopter Tiger im gepanzerten Cockpit sonst noch so erlebt, lesen Sie ab Seite 6. Ich verspreche nicht zu viel, wenn ich sage: Es ist viel und es ist spannend.
Doolittle. Ein Name, mit dem man zweierlei assoziieren kann. Erstens: «Die fantastische Reise des Dr. Dolittle» (geschrieben mit nur einem o, aber ausgesprochen wie mit zwei), ein Fantasyfilm. Oder dann mit James Harold Doolittle, Luftfahrtpionier und Testpilot der U. S. Air Force. Er führte 1929 den weltweit ersten reinen Instrumentenflug (Blindflug) durch. Und er stellte zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde auf. Bekannt wurde er aber vor allem als Leiter des nach ihm benannten Doolittle Raid am 18. April 1942. Die Mission: Doolittle führte den ersten US-Luftangriff auf das japanische Festland (Tokio und andere Städte) nach dem Angriff auf Pearl Harbor an. Die 16 mittelschweren Bomber B-25 Mitchell starteten dabei vom Flugzeugträger USS Hornet – eine waghalsige und zuvor nie dagewesene Aktion. Denn als Startstrecke standen auf dem Deck lediglich 142 Meter zur Verfügung. Wie die Crews der 16 B-25 das geschafft haben, lesen Sie im neuen COCKPIT. Auch hier verspreche ich Ihnen: Wenn Sie zu lesen beginnen, hören Sie nicht mehr auf. Spannung pur!
Im neuen COCKPIT gäbe es noch viele interessante Inhalte zu erwähnen. Etwa den Bericht über die Cessna SkyCourier 408, welche über einen Rumpf «wie ein Schuhkarton» verfügt. Oder die Reportage über das Rencontres Internationales d’Oldtimers, kurz RIO, das so gar nichts mit der brasilianischen Metropole zu tun hat. Und COCKPIT fragte in Kourou bei der ESA nach: Wann und zu welcher Mission wird der Schweizer Astronaut Marco Sieber dereinst in den Weltraum starten? Die Antwort lesen Sie ebenfalls im neuen COCKPIT ...






