«Bei einem Herzstillstand ausserhalb des Krankenhauses sind die ersten Minuten entscheidend. Das Drohnensystem von Everdrone hilft Rettungskräften dabei, einen AED so früh wie möglich zum Einsatzort zu bringen, wodurch der Patient die bestmöglichen Überlebenschancen erhält», sagt Mats Sällström, CEO von Everdrone.

Von lokaler Basis aus gestartet

Der Einsatz erfolgte im Rahmen des Notfall-Drohnenprogramms der Region Västra Götaland, bei dem Drohnen bei Verdacht auf einen Herzstillstand automatisch zusammen mit Rettungswagen zu den Einsatzorten entsandt werden. Nach einem Notruf bei SOS Alarm wurde die Drohne von ihrer lokalen Basis in Borås aus gestartet und lieferte den AED noch vor Eintreffen des Rettungswagens direkt zum Einsatzort. Umstehende begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und schlossen den AED unter Anleitung und Unterstützung des Notrufdisponenten an. Der AED analysierte den Herzrhythmus des Patienten. Danach gab das Gerät einen Defibrillationsschock ab. Die anschliessende medizinische Versorgung erfolgte durch den Rettungsdienst und die anderen Rettungskräfte. 

Fakten zum Drohnensystem von Everdrone in der Region Västra Götaland
•    Neues Einsatzsystem in der Region Västra Götaland seit Frühjahr/Sommer 2026
•    Seit 2019 laufendes Forschungsprogramm in Zusammenarbeit mit VGR, dem Karolinska Institutet und
Everdrone
•    Sechs operative Drohnenstützpunkte
•    Deckt mehr als 300’000 Einwohner ab
•    Liefert: Automatisierte externe Defibrillatoren (AEDs) und Lageüberblick aus der Luft
•    Ziel: Verkürzung der Zeit bis zur Bereitstellung eines AEDs bei Verdacht auf einen Herzstillstand und frühzeitige Lageerfassung am Notfallort
•    Weitere Einsätze: Frankreich (in Betrieb) und die Region Stockholm (Start im Herbst 2026)