In mehreren Teilen Frankreichs wüten derzeit zahlreiche Brände. Die französischen Behörden haben um internationale Unterstützung ersucht, auch die Schweiz wurde angefragt. Trotz des Einsatzes mehrerer EU-Länder sind die Feuer noch immer nicht unter Kontrolle. Die Schweiz hat entschieden sich dem internationalen Einsatz von Lösch- und Rettungskräften anzuschliessen.
Siebentägiger Einsatz
Ein Vorausdetachement des Bundes, bestehend aus Mitgliedern der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Armee, reiste am Vormittag des 28. Juli ins Einsatzgebiet. Anschliessend hoben drei Helikopter des Typs Super Puma und Mitarbeitende der Armee ab Locarno TI in Richtung Korsika ab. Die ersten Löscheinsätze wurden ab Mittwoch geflogen. Die Einsatzdauer wurde zunächst auf sieben Tage festgelegt.
Einsatz verlängert
Wie die Schweizer Luftwaffe am 1. August mitteilte, verlängert sie den Einsatz um weitere vier Tage. Bis am Freitagabend, 31. Juli 2026, transportierten die eingesetzten Super-Puma-Helikopter rund 157 Tonnen Löschwasser. Die Rückführung der Einsatzkräfte wird nach aktuellem Stand am Freitag, 7. August 2026, erwartet.





