FACC begann als Gruppe von Luftfahrtbegeisterten innerhalb eines österreichischen Skiherstellers. In nur drei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen zu einem weltweit anerkannten Tier-1-Partner entwickelt, der sich auf Flugzeugstrukturen, Triebwerks- und Gondelkomponenten sowie Kabinenausstattungen für alle grossen Luft- und Raumfahrt-Erstausrüster spezialisiert hat. Heute unterstützt FACC seine Partner mit schlüsselfertigen Lösungen und trägt so kontinuierlich zur Steigerung ihrer Effizienz und Nachhaltigkeit bei.

Österreich strategisch wichtig

Bis zum Jahr 2030 wird die FACC auf Basis aktueller Marktprognosen weiter wachsen. Zur Steigerung der Fertigungsraten von bereits bestehenden Projekten und zur Erschliessung neuer Kundenprojekte werden dafür bis zum Jahr 2030 rund 350 Mio. € in neue Technologien und in den Ausbau der weltweiten Standorte investiert. Der strategisch wichtige Standort Oberösterreich wird nun weiter ausgebaut: Um neue Kapazitäten für grossflächige Strukturbauteile von Passagierflugzeugen zu schaffen – beispielsweise Höhen- und Seitenruder – wird in St. Martin im Innkreis auf einer Fläche von 20’000 m2 ein neues Hightech-Werk errichtet. Damit wird die dort derzeit bestehende Fertigungskapazität von Aerostructures-Komponenten verdoppelt. Mit der Investition verbunden ist die Einrichtung eines separaten Forschungsbereiches, in dem Fertigungsprozesse und Technologien entwickelt werden, die bei der nächsten Generation an Verkehrsflugzeugen zum Einsatz kommen werden. Insgesamt werden dafür rund 120 Mio. € investiert. Baubeginn ist für Ende 2026 geplant, Mitte 2028 wird das neue Werk, das direkt an das derzeit bestehende Werk 3 angeschlossen werden soll, in Betrieb genommen. Die Vollausbaustufe wird Ende des Jahres 2029 erreicht sein.

Bedarf an 300 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen 

«Das neu errichtete Werk ist eine Weichenstellung: Wir bekennen uns damit langfristig zum Standort Oberösterreich und der Region. Bis zum Jahr 2030 werden alleine für diesen Ausbau 300 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt», sagt CEO Robert Machtlinger. Die nahtlose Eingliederung und Optimierung der derzeit bestehenden Fertigung wird zudem die Effizienz weiter erhöhen. Neben den bestehenden, hervorragend ausgebildeten Fachkräften der FACC am Standort war dies einer der wesentlichen Gründe für die Entscheidung, das neue Werk in Oberösterreich zu errichten. Ebenso ausschlaggebend seien die bereits bestehende Infrastruktur im Bereich der Forschung & Entwicklung sowie die umfangreichen Testmöglichkeiten am Standort St. Martin im Innkreis, so das Unternehmen.

Hochautomatisierte Fertigung

Bei der Errichtung der neuen End-to-End-Fertigung setzt die FACC auf einen hohen Automatisierungsgrad – eine Grundvoraussetzung in einem Hochlohnland wie Österreich. Insbesondere der Einsatz von künstlicher Intelligenz, automatisierte Prozesse sowie neue Produktinnovationen werden in der gesamten Fertigung zu mehr Effizienz beitragen und damit als Gamechanger fungieren. Verbunden mit einer geplanten weiteren Prozessoptimierung und neuen Fertigungstechnologien wird die FACC ihre Position als eines der weltweit führenden Luftfahrtunternehmen weiter ausbauen.