Diese Folge startet im Eurofighter-Doppelsitzer – zumindest gedanklich – und landet schnell bei existenziellen Fragen: Was geschieht, wenn eine sicher geglaubte Laufbahn plötzlich nicht mehr weiterführt? Wie verwandelt man Rückschläge in neue Möglichkeiten? Und was braucht es, um in einer hochkomplexen Branche zwischen Politik, Industrie, Mittelstand, Forschung und grossen Konzernen zu vermitteln?
Wendepunkt statt Endstation
Der heutige Gast im Interview-Cockpit von Moderator Frank Liemandt , Andreas Gundel, erzählt von seinen Anfängen bei der Bundeswehr, vom Studium der Elektrotechnik und von seiner Zeit als Fallschirmjäger – geprägt von Disziplin, Einsatzbereitschaft und dem Gefühl jugendlicher Unverwundbarkeit. Bis ein schwerer Unfall seine berufliche Perspektive veränderte.
Doch gerade diese Zäsur wird in der Folge nicht als Endpunkt erzählt, sondern als Wendepunkt. Gundel spricht nüchtern, direkt und mit bemerkenswertem Optimismus darüber, wie Veränderung zum Leben gehört – und weshalb es wenig bringt, im Rückschlag stecken zu bleiben. Sein Grundsatz: weitermachen, lernen, neu ansetzen.
Heute steht Andreas Gundel als Geschäftsführer von bavAIRia e.V. an einer anderen Art von Schaltstelle: zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Politik und Verbänden. bavAIRia ist beim bayerischen Cluster Aerospace angesiedelt und versteht sich als zentrale Plattform für die Luft- und Raumfahrtindustrie in Bayern.
Eine starke Folge über Resilienz, Führung – und über einen Mann, der nach einem einschneidenden Ereignis nicht aufgehört hat zu «fliegen», sondern gelernt hat, anders Höhe zu gewinnen.
Über den Initianten Frank Liemandt
Seit fast 30 Jahren ist Dr. Frank Liemandt in der Luftfahrtbranche tätig – als Geisteswissenschaftler ein Quereinsteiger mit aussergewöhnlicher Laufbahn. Vom Pressesprecher in der Sparte Helikopter über B2B-Sales-Manager für Flugzeugkomponenten und Verkaufsdirektor für Kampfjets bis hin zum Geschäftsführer des Deutschen Hubschrauber Verbands sowie Messeleiter der EUROPEAN ROTORS hat er die Branche aus unterschiedlichsten Perspektiven kennengelernt. Seit 2014 führt er seine eigene Consultingfirma – und setzt sich neuerdings für «Fly me to the top» mit seinen Gästen ins virtuelle Cockpit.
Seit dem Start von «Fly me to the top» Mitte Februar erscheint jeden Donnerstag eine neue Folge mit wechselnden Gästen aus der Luft- und Raumfahrt sowie angrenzenden Bereichen.
COCKPIT ist Medienpartnerin
COCKPIT unterstützt «Fly me to the top» als Medienpartnerin, weil das Format einen Perspektivenwechsel wagt und damit perfekt zur Marke passt: weg von Schlagzeilen, hin zur Substanz.
Damit erweitert sich der redaktionelle Blick – vom geschriebenen Wort zum gesprochenen Dialog.
Die Gespräche sind auf Spotify und YouTube abrufbar und werden auch über cockpit.aero sowie über die Social-Media-Kanäle von COCKPIT geteilt.
Einsteigen, anschnallen, Kopfhörer auf – und mit uns Richtung Bern abheben. Eine Folge für alle, die sich für Luftfahrt, Führung und echte Gestaltungskraft interessieren.

