Der grosse C-Check ist rund alle sechs Jahre fällig. Im Rahmen dieser Wartung wurden 13 Modifikationen eingebaut, darunter zwei neue Instrumente im Cockpit. Parallel dazu wurden mögliche Obsoleszenzen geprüft und eine Major Periodic Inspection [MPI] der drei Triebwerke durchgeführt. Weltweite Lieferengpässe bei Ersatzteilen erforderten dabei eine proaktive Koordination seitens der RUAG.
Instandhaltung nach EASA-Standards
Die RUAG übernimmt für vier Systeme des LTDB die CAMO (Continuing Airworthiness Management Organisation) und ist damit für die kontinuierliche Lufttüchtigkeit der Flugzeuge verantwortlich. Obwohl die Staatsluftfahrzeuge militärisch immatrikuliert sind, erfolgt ihre Instandhaltung nach EASA-Standards, eine regulatorische Schnittstelle, für die RUAG über die notwendige Kompetenz verfügt. Im Rahmen eines Service Level Agreements [SLA] mit der Logistikbasis der Armee [LBA] koordiniert RUAG als neutrale Instanz sämtliche Stakeholder wie Hersteller und MRO-Betriebe, die ausschliesslich im Auftrag und unter der Aufsicht von RUAG tätig sind.
Militärisches Know-how und zivile Regulierungskompetenz
Zu den Kernaufgaben der CAMO gehören die lückenlose Überwachung aller Wartungsfälligkeiten, die Koordination von Modifikationen gemäss Änderungsdienstprozess sowie das Life-Cycle Management der Flotte. RUAG verbindet dabei militärisches Know-how mit ziviler Regulierungskompetenz. «Unsere Stärke liegt in der Verbindung von militärischer Erfahrung und ziviler Normenkompetenz. Diese einzigartige Kombination ermöglicht es uns, die Staatsflotte mit höchster Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zu betreiben, 365 Tage im Jahr», sagt Luca Petraglio, Vice President Prop Aircraft & LTDB bei RUAG.






