An der Übung nehmen vier Kampfflugzeuge des Typs F/A-18 Hornet der Schweizer Luftwaffe teil. Diese trainieren gemeinsam mit deutschen Eurofighter Typhoon-Crews. Im Fokus stehen dabei sowohl der nahe Luftkampf (Basic Fighter Maneuvers) als auch Einsätze ausserhalb der Sichtreichweite (Beyond Visual Range). Dabei werden insbesondere die Planung und Durchführung gemeinsamer Luftoperationen sowie taktische Verfahren geschult.
Trainingsmöglichkeit für junge Piloten
Ein zentrales Ziel der Übung ist es, die Interoperabilität mit den Verfahren der deutschen Luftwaffe sowie der NATO zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig erlaubt das Training jungen Piloten, ihre Flexibilität und Einsatzfähigkeit in einem internationalen Umfeld zu stärken. Die Übung wird bewusst mit einem reduzierten logistischen Aufwand durchgeführt. Damit trainiert die Luftwaffe ihre Fähigkeit, auch unter einfachen und flexiblen Rahmenbedingungen rasch einsatzbereit zu sein.
Internationale Zusammenarbeit stärkt die Verteidigungsfähigkeit
Die Luftwaffe kann komplexe Luftkampfszenarien im Inland aufgrund geografischer, luftraumtechnischer und operationeller Rahmenbedingungen nur beschränkt trainieren. Gleichzeitig hat der Bundesrat 2024 beschlossen, die internationale militärische Kooperation gezielt zu intensivieren. Damit soll die Armee von den Erfahrungen, Verfahren und Standards internationaler Partner profitieren. Internationale Trainings wie jenes in Deutschland ermöglichen es der Luftwaffe, diese Einschränkungen gezielt zu kompensieren, die Interoperabilität mit Partnerstreitkräften zu stärken und die Einsatzbereitschaft unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln.




