Die Crews von Swiss haben vom 22. Dezember 2025 bis Sonntag, 4. Januar 2026 insgesamt 629’632 Passagiere an ihre Ziele geflogen. Rund 67,3 Prozent aller Flüge hoben in diesem Zeitraum pünktlich ab. Dies ist im Vergleich zum letzten Jahr eine deutliche Steigerung von 8,5 Prozentpunkten. Gleichzeitig konnte Swiss die Ankunftsverspätungen von mehr als einer halben Stunde auf 15,5 Prozent reduzieren – eine Verbesserung von 6,7 Prozentpunkten. «Neben der Sommerreisezeit und den Osterferien gehören die Weihnachts- und Neujahrstage zu den intensivsten Reiseperioden des Jahres», sagt Oliver Buchhofer, Swiss Chief Operating Officer. «Viele Menschen nutzen diese Zeit, um Familie und Freunde zu besuchen oder gemeinsam ins neue Jahr zu starten. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an einen stabilen und pünktlichen Flugbetrieb. Wir legen grossen Wert darauf, unsere Gäste möglichst pünktlich an ihr Ziel und zu ihren Liebsten zu bringen. Es freut mich sehr, dass uns dies trotz schwierigem Winterwetter zum grössten Teil gelungen ist.»
Schnee und Eis
Gerade im Winter bei Minusgraden ist ein stabiler Flugbetrieb besonders anspruchsvoll. Die Flugzeuge müssen vor dem Start enteist werden, auf den Start- und Landepisten wird Schnee geräumt, Abflugzeitfenster verschieben sich aufgrund von starkem Wind oder Schneefall, und daraus entstehende Verspätungen sammeln sich im Verlauf eines Tages an. Dass Swiss die Ankunftsverspätungen unter diesen Bedingungen dennoch deutlich senken konnte, zeige, dass die Abläufe ineinandergreifen und wie konsequent Crews, Einsatzplanung und Bodenabfertigung zusammenarbeiten, schreibt die Airline.
Kurzfristige Absagen
Swiss hat über die Winterferienzeit eine Flugplanstabilität von 98,9 Prozent erreicht – das ist der Anteil an Flügen, welche die Airline wie im Flugplan angeboten durchführen konnte. Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet dies hinsichtlich Annullierungen eine Verbesserung von 2,5 Prozentpunkten. Trotzdem mussten über die Festtage vereinzelte Flüge – unter anderem aufgrund der Wetterbedingungen – kurzfristig gestrichen werden.
Winterwetter fordert
«Das Winterwetter mit kräftigem Wind und viel Schnee hat uns stark gefordert und tut dies immer noch», sagt Oliver Buchhofer. «Nicht nur an europäischen Flughäfen wie Amsterdam, Hamburg oder Berlin, sondern auch rund um die US-Ostküste, wo wir täglich mehrere Destinationen anfliegen. Am 26. Dezember zum Beispiel mussten wir von vier New-York-Flügen gleich drei streichen, da dort ein Wintersturm tobte. Da hat das Wetter unsere Planung wortwörtlich durcheinandergewirbelt. Nun schaue man zuversichtlich nach vorn», so Buchhofer. Die Swiss möchte sich weiter verbessern. Mit den Vorbereitungen für die ebenfalls anspruchsvolle Sommerreisezeit habe man bereits begonnen.



