Im Rahmen einer weiteren Dezentralisationsübung trainiert die Luftwaffe in St. Stephan und Alpnach, wie die Gruppe Verteidigung mitteilt. Der Flugbetrieb erfolgt durch das Flugplatz Kommando 13 in Meiringen, welches dieses Training zur Dezentralisierung im Rahmen eines Wiederholungskurses durchführt. Im Raum St. Stephan und Alpnach ist deshalb mit erhöhtem Flugaufkommen zu rechnen. Die Luftwaffe ist bestrebt, allfällige Auswirkungen auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.

Stärkung der Verteidigungsfähigkeit

Das Training sei notwendig, da derzeit alle Mittel der Luftwaffe auf die drei Militärflugplätze Payerne, Meiringen und Emmen konzentriert sind, schreibt die Gruppe Verteidung in ihrer Mitteilung. Dadurch werden sie für weitreichende gegnerische Waffensysteme verwundbar. Um dieses Risiko zu minimieren, setzt die Luftwaffe unter anderem auf die Dezentralisierung als passive Luftverteidigungsmassnahme.

Die Dezentralisierung beschreibt die Fähigkeit, die Truppe und das Material innert kürzester Zeit im ganzen Land zu verteilen. Die Luftwaffe muss ihre Mittel bei Bedarf auch von dezentralen und gegebenenfalls temporären Standorten aus einsetzen können. Letztmals wurde das im Juni 2024 anlässlich der Übung Alpha Uno auf der A1 in Payerne und Ende März 2025 auf dem Flughafen Bern trainiert.