Aktuell umfasst das jeweils quartalsweise aktualisierte Register achtzehn laufende Offset-Programme in der Höhe von insgesamt rund 5,42 Milliarden Schweizer Franken. Bis Ende 2025 sind davon Offset-Geschäfte für rund 2,85 Milliarden Schweizer Franken durchgeführt worden. Seit dem letzten Jahr konnten die Verpflichtungen von Thales LAS France SAS im Projekt «Luftraumüberwachungssystem Florako, Werterhalt Flores (APSR & SPSR Upgrade)» und von CAE USA im Projekt «Verlängerung der Nutzungsdauer der Kampfflugzeuge F/A-18 (SHOTS)» erfolgreich beendet werden.
Neue Verpflichtungen des Drohnenherstellers
Neu hinzugekommen sind die Verpflichtungen von Elbit Systems Ltd. im Projekt «Teilmobile passive Sensoren zur Ergänzung des Luftlagebilds», von EuroSpike GmbH im Projekt «Lenkwaffe Boden-Boden», von Rheinmetall Waffe Munition GmbH im Projekt «Munition» und von Diehl Defence GmbH & Co. KG im Projekt «Bodengestützte Luftverteidigung mittlerer Reichweite».
Programm Air2030
Bei den Kampfflugzeugen F-35A liegt die Erfüllung Ende 2025 bei rund 803 Millionen Schweizer Franken, was rund 34 Prozent der Kompensationspflicht von Lockheed Martin Global Inc. entspricht. Beim bodengestützten Luftverteidigungssystem grösserer Reichweite Patriot wurden bereits Offset-Geschäfte im Wert von rund 582 Millionen Schweizer Franken mit Schweizer Unternehmen durchgeführt, was rund 56 Prozent der Kompensationspflicht des US-amerikanischen Herstellers Raytheon Missiles & Defense entspricht. Beide Verpflichtungen müssen bis Ende 2034 erfüllt werden. Bis dahin muss folgender Verteilschlüssel zwischen den Regionen so weit als möglich eingehalten sein: 65 Prozent des kompensierten Volumens entfallen auf die Deutschschweiz, 30 Prozent auf die Westschweiz und 5 Prozent auf die italienischsprachige Schweiz. Die Erfüllung und die regionale Verteilung werden von armasuisse laufend überwacht und mit den Lieferanten besprochen.




