Der Aliaca VTOL wurde Ende 2024 und im Laufe des Jahres 2025 an Land und auf See getestet. Der im April 2025 vorgestellte Aliaca VTOL wurde in weniger als einem Jahr aus einer Version entwickelt, die sich bereits im Einsatz bei der französischen Marine bewährt hat. Diese taktische Minidrohne ist mit vier Propellern ausgestattet, die einen senkrechten Start und eine senkrechte Landung ermöglichen. Während des Einsatzes behält die Drohne ihren Antriebsmodus mit festen Tragflächen bei. Das Aliaca VTOL hat ein maximales Startgewicht von 25 kg, eine Spannweite von 3,5 m und eine Länge von 2,1 m. Die maximale Flugdauer beträgt zwei Stunden, die Reichweite 50 km. Die Kamera ist mit einem leistungsstarken gyrostabilisierten elektrooptischen/infraroten System und einem automatischen Identifikationssystem ausgestattet, das in der Lage ist, ein Schiff in einem Umkreis von mehreren hundert Kilometern zu identifizieren.
Bodenstation hat sich bewährt
Diese Weiterentwicklung des SMDM behält die Leistung und Architektur des bestehenden Systems bei und bietet gleichzeitig einen schnelleren Einsatz und einen geringeren logistischen Aufwand, da keine Start- und Bergungssysteme erforderlich sind. Die Bediener behalten die gleiche Bodenstation, die sich bereits bewährt hat und für ihre Benutzerfreundlichkeit bekannt ist.
Langfristiger Einsatz von Land aus
Das Aliaca SMDM ist von der DGA qualifiziert und seit 2022 als «Fernrohr» der französischen Marine im Einsatz. Derzeit ist es auf Patrouillenschiffen (PHM – Hochsee-Patrouillenschiffe und POM – Übersee-Patrouillenschiffe) und Überwachungsfregatten installiert. Seit Sommer 2023 wird es auch von der französischen Küste aus für Such- und Rettungsmissionen im Ärmelkanal eingesetzt. Die Version mit vertikaler Start- und Landefähigkeit wird andere Schiffstypen der französischen Marine ausrüsten, um verschiedene Missionen durchzuführen: Aufrechterhaltung des taktischen Lagebewusstseins, Bekämpfung illegaler Aktivitäten, Verkehrs- und Küstenüberwachung, Such- und Rettungsaktionen sowie Erkennung verdächtigen Verhaltens. Langfristig soll das System auch vom Land aus betrieben werden, um das Küstenüberwachungsnetz zu unterstützen.
Starrflügler bleiben im Einsatz
Diese neue Konfiguration des SMDM wird Anfang 2026 in eine Qualifizierungsphase durch die DGA für Land- und Seeversuche eintreten, bevor sie für einsatzbereit erklärt wird. Der SMDM in seiner «Starrflügel»-Version wird weiterhin auf ausgerüsteten Schiffen eingesetzt und für einen Zeitraum von mindestens sieben Jahren in einsatzfähigem Zustand gehalten.






