Die EBACE vom 2. bis 4. Juni 2026 in Genf wäre die traditionelle Messe und zugleich Branchentreff für die Geschäftsluftfahrt gewesen. Doch sie findet in diesem Jahr nicht statt. Dies teilt die European Business Aviation Association (EBAA) mit. Trotz der Bemühungen habe sich gezeigt, dass das Format der EBACE26 nicht die nötige Dynamik erzeugt hat, um eine tragfähige Ausgabe der Veranstaltung zu gewährleisten. Die Absage ermögliche es aber dem Verband, die Anstrengungen und Ressourcen auf die Kernaufgabe zu konzentrieren und die Arbeit an der Gestaltung von Initiativen, Plattformen und Formen des Engagements zu intensivieren, die den Bedürfnissen seiner Mitglieder und denen der europäischen Geschäftsluftfahrtgemeinschaft am besten entsprechen. In einer Zeit, in der die Geschäftsluftfahrt weiterhin politischem, regulatorischem und reputationsbezogenem Druck ausgesetzt ist, bleibe die Rolle der EBAA so wichtig wie eh und je. Der Verband werde weiterhin sicherstellen, dass die europäische Geschäftsluftfahrt über eine starke, glaubwürdige und geeinte Stimme verfüge.
Wichtige Plattform für die Business Aviation
Die jährliche EBACE-Veranstaltung war seit Jahren eine Plattform für die Branche. Sie diente der europäischen Geschäftsluftfahrt als Ort, um sich zu treffen, Geschäfte zu tätigen, ihren Wert und ihre Innovationen zu präsentieren und als Sektor der Luftfahrt zusammenzukommen. Die EBACE habe zudem die übergeordnete Mission der EBAA unterstützt, indem sie der Branche Sichtbarkeit und Dynamik verlieh und gleichzeitig dazu beitrug, die finanziellen Mittel zu generieren, die es dem Verband ermöglichen, seine Lobbyarbeit, Vertretung und Mitgliederbetreuung in ganz Europa fortzusetzen. Für die Ausgabe 2026 führte die EBAA eine Reihe weiterer Änderungen ein, um die Veranstaltung neu zu gestalten. Dazu gehörten die geplante Rückkehr der statischen Ausstellung in einem neu konzipierten Format, eine stärkere Fokussierung auf Betreiber, neue Networking-Möglichkeiten einschliesslich einer Betreiber-Lounge sowie eine Kostenstruktur, die den Erwartungen von Ausstellern und Besuchern besser gerecht werden sollte.







