Die Verkehrszahlen im Schweizer Luftraum zeigen einen überraschenden, aber klaren Rhythmus. Viele Verkehrsspitzen entstehen rund um den Wochenwechsel. Die fünf verkehrsreichsten Tage des Sommers liegen alle zwischen Anfang Juli und Anfang August. Der Spitzenwert von 4761 Flügen entfiel auf den 24. Juli, einen Freitag. Mehrere weitere Höchstwerte konzentrieren sich auf Freitage und Montage. Das Wochenende selbst führt die Rangliste nicht an. Die Verkehrsspitzen entstehen bereits vor dem Wochenende oder direkt danach. Genau dieses Muster zieht sich durch die gesamte Sommersaison 2026. Um auch in diesen verkehrsintensiven Sommermonaten den Luftverkehr sicher und effizient abzuwickeln, setzt Skyguide an Spitzentagen zusätzliche Flugverkehrsleitende im Kontrollturm ein.
Verspätungen auf Wetter zurückzuführen
Ein weiteres Element, welches zunehmend den Reiseverkehr in den Sommermonaten stark beeinflusst, ist das Wetter. 65 Prozent der Verspätungen in diesen Monaten führt Skyguide auf Wetterphänomene zurück. Dennoch konnte Skyguide fast 93 Prozent aller Flüge pünktlich abwickeln. In der Sommerperiode vom 26. Juni bis 17. August 2026 hat Skyguide insgesamt 240’108 Flüge sicher durch den Schweizer Luftraum geführt. Das sind im Durchschnitt 4'503 Flüge pro Tag. An den Landesflughäfen Genf und Zürich sind 25’514, respektive 44’485 Starts und Landungen durchgeführt worden. Das sind am Flughafen Genf im Schnitt 481 Starts und Landungen pro Tag; in Zürich 839.
Systemproblem vor den Sommerferien
Die technischen Systeme von Skyguide hätten in den Sommermonaten zuverlässig und stabil funktioniert, schreibt das Flugsicherungsunternehmen. Kurz vor Beginn der Hochsaison verzeichnete Skyguide allerdings ein erhebliches Systemproblem, welches zur Leerung des östlichen Luftraums führte. Dabei mussten an diesem Tag 19 von 4306 Flügen annuliert werden und es wurden teilweise massive Verspätungen verursacht, was Skyguide sehr bedauert. Zusammenfassend schaut das Unternehmen auf eine erfolgreiche, aber intensive und anspruchsvolle Sommersaison 2026 mit sicherem Flugbetrieb zurück.





