Der Graffiti-Hunter war über viele Jahre weit mehr als ein Ausstellungsstück. Er steht für die Geschichte der Fliegerstaffel 20, für die Menschen, die ihn geflogen, gewartet und gepflegt haben, und für die jahrzehntelange Verbundenheit zwischen der Fliegerstaffel und dem Dorf Mollis sowie dem Glarnerland.
Erhalt eines Zeitzeugen
Mit der Schenkung steht ein wichtiger Gedanke im Vordergrund: Der Erhalt dieses einzigartigen Zeitzeugen. Im FFA Museum in Altenrhein wird der Graffiti-Hunter fachgerecht bewahrt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich bleiben. So kann seine Geschichte auch in Zukunft weitererzählt werden und kommende Generationen für die Schweizer Luftfahrtgeschichte begeistern.
Kein 30-Jähriges mehr
Mit dem Abschied des Graffiti-Hunters endet nicht nur die Präsenz des letzten Flugzeugs der Fliegerstaffel 20 im Glarnerland. Auch für den Hunterverein Mollis schliesst sich damit ein bedeutendes Kapitel seiner Geschichte. Das geplante 30-jährige Vereinsjubiläum wird leider nicht mehr gefeiert werden können. Über mehr als drei Jahrzehnte engagierte sich der Verein mit grosser Leidenschaft für den Erhalt des Hunters und dessen Geschichte.
Verein organisierte Flugshows
Unvergessen bleiben zahlreiche grosse Flugshows auf dem Flugplatz Mollis mit dem Hunterverein als Organisator. Allen voran das bekannte Zigermeet, internationale Huntertreffen sowie das viel beachtete Hunter-Jubiläum im Jahr 2021. Tausende Besucherinnen und Besucher erlebten damals ein letztes Mal die Faszination des englischen Jagdflugzeuges am Himmel über Mollis. Nach diesem Jubiläum hoben die letzten flugfähigen Hunter vom Flugplatz Mollis ab. Nun verlässt auch der letzte «20er» seine langjährige Heimat – nicht mehr mit dem unverwechselbaren Klang seines Avon-Triebwerks, sondern auf mehrere Lastwagen verteilt.








