Der Flugplatz Freiburg erhält ein GPS-basiertes Anflugverfahren (RNP-Anflug) auf die Piste 16. Der bei vielen Schweizer Piloten beliebte grenznahe Flugplatz soll künftig Landungen auch bei IMC ermöglichen.  Eine speziell umgerüstete Turboprop , eine Beechcraft King Air 350. der Firma Flight Calibration Services, flog  die vorgesehene Piste 16 mehrfach an. Die Crew vermisst im Auftrag der Deutschen Flugsicherung die Exaktheit des künftigen Instrumentenanflugs für die anfliegenden Flugzeuge. Piloten mit IFR-Berechtigung und dafür geeigneten Luftfahrzeugen können so künftig den Flugplatz auch bei schlechten Sichtverhältnissen oder im Rahmen des genehmigten Nachtflugbetriebs sicher im Instrumentenflug ansteuern. Bisher war das nur VFR möglich.

Inbetriebnahme für Sommer 2027 vorgesehen

In Betrieb gehen wird das Verfahren wohl bis Sommer 2027. Dieses ermöglicht es Ambulanz-, Rettungs- und Organtransportflügen, die den Platz sehr häufig nutzen, auch bei schlechterer Sicht und niedrigerer Wolkenuntergrenze sicher auf die Piste 16 anzufliegen. Profitieren können aber auch deutsche Bundesligamannschaften. Diese nutzen gerne Do328-Verkehrsflugzeuge, die bislang nur bei geeigneten Sichtflugbedingungen zu Fussballspielen in Freiburg landen konnten. Künftig können sie auch bei IMC auf der Runway 16 in Freiburg aufsetzen. Das Europa-Park Stadion, die Heimspielstätte des SC Freiburg, liegt direkt neben dem Flugplatz Freiburg.