Tobias Daume beschreibt seinen ungewöhnlichen Lebenslauf: vom Kfz‑Mechatroniker über das Fachabitur und ein abgebrochenes Maschinenbaustudium bis hin zur Geschäftsführung bei ZK Professionals. Sein Weg ist keine geradlinige Karriere, sondern ein Plädoyer für Mut zur Neuorientierung. Statt dem klassischen Hochschulpfad setzt er auf praktische Erfahrung, Lernbereitschaft und die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden.
Praxisorientierte Qualifizierung
Genau das steht für ihn als Personaldienstleister auf dem Plan: Menschen, die in der Aviatik Fuss fassen möchten, in praxisnahen Ausbildungsmodulen für Werkstätten und Maintenance‑Jobs ihrem Traum näherzubringen. Um den hohen Branchen-Standards gerecht zu werden, sind nicht nur technische Fertigkeiten, sondern Haltung, Qualitätsbewusstsein und Teamfähigkeit entscheidend. Tobias Daume zeigt im Gespräch, wie gezielte Trainings, enge Kooperationen und realitätsnahe Prüfungen hohe Übernahmequoten sichern.
Chancen für die Branche
Mit seinem eigenen Lebensweg macht Tobias Daume nicht nur anderen Mut, neue Wege zu beschreiten. Das Modell, das er beschreibt, zeigt auch, wie die Luftfahrt Fachkräftelücken pragmatisch schliessen kann: durch passgenaue Ausbildung und Qualifizierung, schnelle Integration und gezielte Förderung. Er betont, dass Ausbildung nicht zwingend über die Uni führen muss, sondern über praxisorientierte Wege direkt in die Werkstätten.
In diesem inspirierenden Gespräch wird immer wieder deutlich, wie viel Potenzial frei werden kann, wenn man sich das, was man am liebsten arbeiten möchte, immer wieder vor Augen führt. Manchmal öffnen sich Wege, von deren Existenz man noch gar nicht gewusst hatte.
Über den Initianten Frank Liemandt
Seit fast 30 Jahren ist Dr. Frank Liemandt in der Luftfahrtbranche tätig – als Geisteswissenschaftler ein Quereinsteiger mit aussergewöhnlicher Laufbahn. Vom Pressesprecher in der Sparte Helikopter über B2B-Sales-Manager für Flugzeugkomponenten und Verkaufsdirektor für Kampfjets bis hin zum Geschäftsführer des Deutschen Hubschrauber Verbands sowie Messeleiter der EUROPEAN ROTORS hat er die Branche aus unterschiedlichsten Perspektiven kennengelernt. Seit 2014 führt er seine eigene Consultingfirma – und setzt sich neuerdings für «Fly me to the top» mit seinen Gästen ins virtuelle Cockpit.
Seit dem Start von «Fly me to the top» Mitte Februar erscheint jeden Donnerstag eine neue Folge mit wechselnden Gästen aus der Luft- und Raumfahrt sowie angrenzenden Bereichen.
COCKPIT ist Medienpartnerin
COCKPIT unterstützt «Fly me to the top» als Medienpartnerin, weil das Format einen Perspektivenwechsel wagt und damit perfekt zur Marke passt: weg von Schlagzeilen, hin zur Substanz.
Damit erweitert sich der redaktionelle Blick – vom geschriebenen Wort zum gesprochenen Dialog.
Die Gespräche sind auf Spotify und YouTube abrufbar und werden auch über cockpit.aero sowie über die Social-Media-Kanäle von COCKPIT geteilt.
Einsteigen, anschnallen, Kopfhörer auf – und mit uns Richtung Horizont abheben. Dieses Abenteuer sollte man sich nicht entgehen lassen!

