Eigentlich hätte er Musiker werden wollen. Querflöte und Musik wollte er studieren. Bis ihm ein Lehrer offenbarte, dass es jedem guten Musiker blühen könne, seine Musikerlaufbahn im Orchestergraben zu verbringen statt als Solist im Rampenlicht zu stehen. Diese Aussicht schreckte den jungen Reinhard Wolski derart ab, dass er sich für seine andere Berufsoption entschied: Fallschirmjäger bei der Bundeswehr.

Vom Zeitsoldat zum Helikopterpiloten der Bundeswehr

Vorerst als Zeitsoldat, also auf Zeit verpflichtet, in die Bundeswehr eingetreten, fand er bald Gefallen und wollte sich länger engagieren. Ein Studium der Luft- und Raumfahrt sollte ihm dafür eine breite, solide Basis geben und seinem grossen Interesse für Technik nachkommen. Dafür allerdings musste er von den Fallschirmjägern zur Heeresfliegertruppe wechseln, wie ihm die Prüfzentrale der Bundeswehr erklärte. Währenddessen faszinierten ihn Helikopter immer mehr. So kam, was kommen durfte: Er wurde in die USA versetzt, um dort die Ausbildung zum Helikopterpiloten zu absolvieren. 

Kriegseinsätze und Friedensmissionen

Von da an nahm seine Karriere weiter Fahrt auf: Generalstabsdienstausbildungen in Hamburg und England folgten, danach war er drei Jahre lang im Rahmen der Thematik des Bosnien-Kriegs beauftragt, in Zusammenarbeit mit der NATO Lösungen zu erarbeiten, wie der Krieg beendet werden könnte. Eine Zeit und Aufgabe, die ihn sehr geprägt habe, wie Reinhard Wolski im Podcast sagt.

Was es fliegerisch – aber auch menschlich – bedeutet, schwere Kampfhelikopter zu fliegen, was ihn in seiner Laufbahn zum Generalmajor noch tief beeindruckt hat und wofür er sich aktuell einsetzt, erzählt er in dieser überaus interessanten, spannenden Podcast-Folge.

Über den Initianten Frank Liemandt

Seit fast 30 Jahren ist Dr. Frank Liemandt in der Luftfahrtbranche tätig – als Geisteswissenschaftler ein Quereinsteiger mit aussergewöhnlicher Laufbahn. Vom Pressesprecher in der Sparte Helikopter über B2B-Sales-Manager für Flugzeugkomponenten und Verkaufsdirektor für Kampfjets bis hin zum Geschäftsführer des Deutschen Hubschrauber Verbands sowie Messeleiter der EUROPEAN ROTORS hat er die Branche aus unterschiedlichsten Perspektiven kennengelernt. Seit 2014 führt er seine eigene Consultingfirma – und setzt sich neuerdings für «Fly me to the top» mit seinen Gästen ins virtuelle Cockpit.

Seit dem Start von «Fly me to the top» Mitte Februar erscheint jeden Donnerstag eine neue Folge mit wechselnden Gästen aus der Luft- und Raumfahrt sowie angrenzenden Bereichen.

COCKPIT ist Medienpartnerin

COCKPIT unterstützt «Fly me to the top» als Medienpartnerin, weil das Format einen Perspektivenwechsel wagt und damit perfekt zur Marke passt: weg von Schlagzeilen, hin zur Substanz.

Damit erweitert sich der redaktionelle Blick – vom geschriebenen Wort zum gesprochenen Dialog.

Die Gespräche sind auf Spotify und YouTube abrufbar und werden auch über cockpit.aero sowie über die Social-Media-Kanäle von COCKPIT geteilt.

Einsteigen, anschnallen, Kopfhörer auf – und mit uns Richtung Horizont abheben. Dieses Abenteuer sollte man sich nicht entgehen lassen!