Schon als Jugendlicher wusste Marcel Wagner, dass er zum Radio wollte. Nachdem seine erste Bewerbung abgelehnt worden war, schickte er dieselben Unterlagen immer wieder an denselben Sender – insgesamt sechs Mal. Die ungewöhnliche Hartnäckigkeit beeindruckte schliesslich den Programmchef, der den damals 15-Jährigen persönlich förderte und ihm den Weg ins Radio ebnete.
Was mit Beharrlichkeit am Mikrofon begann, sollte sich später auch in der Fliegerei fortsetzen: Wagner ging seinen Weg Schritt für Schritt weiter – bis ins Hubschrauber-Cockpit.
Leidenschaft kennt keine Umwege
Die Faszination für die Fliegerei liess Wagner nie los. Über Gleitschirm-, Segel- und Motorflug führte ihn sein Weg schliesslich zum Hubschrauber. Die Ausbildung finanzierte er neben seiner Tätigkeit beim Radio, später folgte die Berufspilotenlizenz. Heute gehört er zu den bekanntesten Radiostimmen im süddeutschen Raum, war unter anderem für n-tv vor der Kamera, moderiert Veranstaltungen in der Luftfahrtbranche und fliegt kommerziell für Helitrans Air. Dass ihm daneben auch noch ein Restaurant im Taunus gehört, wirkt beinahe wie eine Randnotiz – zeigt aber eindrücklich, mit welcher Energie und Begeisterung Wagner seine Projekte verfolgt.
Erfolg beginnt im Kopf
Der rote Faden des Gesprächs lautet Beharrlichkeit. Rückschläge betrachtet Wagner nicht als Niederlagen, sondern als Teil des Weges. Wer wirklich für etwas brenne, dürfe sich von Absagen nicht entmutigen lassen. Gleichzeitig spricht er offen darüber, wie wichtig es sei, die eigenen Grenzen zu kennen und im richtigen Moment auch einmal Nein zu sagen – gerade in der Luftfahrt.
Über den Initianten Frank Liemandt
Seit fast 30 Jahren ist Dr. Frank Liemandt in der Luftfahrtbranche tätig – als Geisteswissenschaftler ein Quereinsteiger mit aussergewöhnlicher Laufbahn. Vom Pressesprecher in der Sparte Helikopter über B2B-Sales-Manager für Flugzeugkomponenten und Verkaufsdirektor für Kampfjets bis hin zum Geschäftsführer des Deutschen Hubschrauber Verbands sowie Messeleiter der EUROPEAN ROTORS hat er die Branche aus unterschiedlichsten Perspektiven kennengelernt. Seit 2014 führt er seine eigene Consultingfirma – und setzt sich neuerdings für «Fly me to the top» mit seinen Gästen ins virtuelle Cockpit.
Seit dem Start von «Fly me to the top» Mitte Februar erscheint jeden Donnerstag eine neue Folge mit wechselnden Gästen aus der Luft- und Raumfahrt sowie angrenzenden Bereichen.
COCKPIT ist Medienpartnerin
COCKPIT unterstützt «Fly me to the top» als Medienpartnerin, weil das Format einen Perspektivenwechsel wagt und damit perfekt zur Marke passt: weg von Schlagzeilen, hin zur Substanz.
Damit erweitert sich der redaktionelle Blick – vom geschriebenen Wort zum gesprochenen Dialog.
Die Gespräche sind auf Spotify und YouTube abrufbar und werden auch über cockpit.aero sowie über die Social-Media-Kanäle von COCKPIT geteilt.
Einsteigen, anschnallen, Kopfhörer auf – und mit uns Richtung Horizont abheben. Dieses Abenteuer sollte man sich nicht entgehen lassen!


