Wenn in wenigen Wochen – am 10.  Juni – die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin ihre Tore öffnet, werden Besucherinnen und Besucher vor allem Flugzeuge, Innovationen und spektakuläre Vorführungen sehen. Doch was passiert hinter den Kulissen einer Veranstaltung dieser Grössenordnung?

Zwischen Flugshow und Führungsaufgabe

In der neuen Episode von «Fly me to the top» spricht Gastgeber und Moderator Frank Liemandt mit David Schönrock, dem Messechef der ILA Berlin. Dabei interessiert ihn nicht nur, welche Highlights das Publikum erwartet. Im Zentrum steht vielmehr die Frage: Wie führt man eine der bedeutendsten Luftfahrtveranstaltungen erfolgreich in die Zukunft?

Die Antwort klingt zunächst erstaunlich unspektakulär: Teamwork. Doch dahinter steckt weit mehr. Schönrock beschreibt eine Welt, in der unterschiedlichste Interessen zusammenfinden müssen – Politik, Industrie, Flughafen, Verbände und Veranstalter. Fünf Stakeholder, hunderte Aussteller und unzählige Erwartungen – verbunden durch ein gemeinsames Ziel.

Nicht verwalten – gestalten

Besonders spannend: Die ILA scheint sich derzeit nicht einfach weiterzuentwickeln, sondern bewusst neu zu denken. Neue Konzepte, zusätzliche Angebote und ein deutlich stärkerer Fokus auf Vernetzung und Nachwuchsförderung sollen die Messe weiter stärken.

Auch Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Für die ILA 2026 werden rund 750 Aussteller erwartet – deutlich mehr als bei der letzten Durchführung. Der Publikumssamstag war zum Zeitpunkt der Podcast-Aufzeichnung bereits ausverkauft.

Menschen machen Luftfahrt

Trotz aller Technologie, Fluggeräte und Innovationen zieht sich ein Gedanke durch das gesamte Gespräch: Luftfahrt ist und bleibt ein Geschäft der Begegnungen. Oder anders gesagt: Hinter jeder grossen Messe stehen letztlich Menschen – mit Ideen, Leidenschaft und manchmal auch einer Portion Mut, Dinge neu zu denken.

Übrigens: COCKPIT wird selbstverständlich auch an der diesjährigen ILA vor Ort sein und über Entwicklungen, Neuheiten und Eindrücke direkt aus Berlin berichten (Ausgabe 7/26, ab dem dem 17. Juli im Briefkasten oder am Kiosk).

Über den Initianten Frank Liemandt

Seit fast 30 Jahren ist Dr. Frank Liemandt in der Luftfahrtbranche tätig – als Geisteswissenschaftler ein Quereinsteiger mit aussergewöhnlicher Laufbahn. Vom Pressesprecher in der Sparte Helikopter über B2B-Sales-Manager für Flugzeugkomponenten und Verkaufsdirektor für Kampfjets bis hin zum Geschäftsführer des Deutschen Hubschrauber Verbands sowie Messeleiter der EUROPEAN ROTORS hat er die Branche aus unterschiedlichsten Perspektiven kennengelernt. Seit 2014 führt er seine eigene Consultingfirma – und setzt sich neuerdings für «Fly me to the top» mit seinen Gästen ins virtuelle Cockpit.

Seit dem Start von «Fly me to the top» Mitte Februar erscheint jeden Donnerstag eine neue Folge mit wechselnden Gästen aus der Luft- und Raumfahrt sowie angrenzenden Bereichen.

COCKPIT ist Medienpartnerin

COCKPIT unterstützt «Fly me to the top» als Medienpartnerin, weil das Format einen Perspektivenwechsel wagt und damit perfekt zur Marke passt: weg von Schlagzeilen, hin zur Substanz.

Damit erweitert sich der redaktionelle Blick – vom geschriebenen Wort zum gesprochenen Dialog.

Die Gespräche sind auf Spotify und YouTube abrufbar und werden auch über cockpit.aero sowie über die Social-Media-Kanäle von COCKPIT geteilt.

Einsteigen, anschnallen, Kopfhörer auf – und mit uns Richtung Bern abheben. Eine Folge für alle, die sich für Luftfahrt, Führung und echte Gestaltungskraft interessieren.