Morell Westermann ist einer, der Dinge ausprobiert – und zwar richtig, weil «Dinge aus Dingen passieren». Seine Überzeugung: Wer Energie in eine Idee steckt, bringt etwas in Bewegung. Genau dieses Prinzip zieht sich durch sein Leben.

Vom Modellflugzeug ins Cockpit

Die Fliegerei beginnt für Westermann als Kind mit einem Modellflugzeug vom Flohmarkt. Gemeinsam mit seinem Vater baut er den Holzbausatz in fast 100 Stunden zusammen. Ferien auf der Wasserkuppe, Segelflug und später das echte Cockpit folgen.

Dass dabei nicht immer alles nach Lehrbuch verlief, erzählt Westermann mit entwaffnender Offenheit. Einer seiner ersten Gleitschirmflüge hätte beinahe sein letzter werden können: ohne Gurtzeug, mehrere Meter über dem Boden – nur an den Tragegurten hängend.

Neugier als Antrieb

Doch Fliegen ist nur eine Facette. Westermanns Weg führt über Druck- und Medientechnik, IT und Digitalisierung zur Zukunftsforschung. Er beschäftigt sich mit technologischen Umbrüchen, Robotik und neuen Geschäftsmodellen – und druckt nebenbei eine Gitarre im 3D-Drucker. Weil er danach wissen will, wie man sie spielt, nimmt er kurzerhand Gitarrenunterricht.

Eine Folge über Neugier, Mut zum Ausprobieren und die Frage, warum gute Ideen allein nicht reichen. Oder, wie Morell Westermann es formuliert: Jede Idee ist nur so gut wie ihre Umsetzung.

Über den Initianten Frank Liemandt

Seit fast 30 Jahren ist Dr. Frank Liemandt in der Luftfahrtbranche tätig – als Geisteswissenschaftler ein Quereinsteiger mit aussergewöhnlicher Laufbahn. Vom Pressesprecher in der Sparte Helikopter über B2B-Sales-Manager für Flugzeugkomponenten und Verkaufsdirektor für Kampfjets bis hin zum Geschäftsführer des Deutschen Hubschrauber Verbands sowie Messeleiter der EUROPEAN ROTORS hat er die Branche aus unterschiedlichsten Perspektiven kennengelernt. Seit 2014 führt er seine eigene Consultingfirma – und setzt sich neuerdings für «Fly me to the top» mit seinen Gästen ins virtuelle Cockpit.

Seit dem Start von «Fly me to the top» Mitte Februar erscheint jeden Donnerstag eine neue Folge mit wechselnden Gästen aus der Luft- und Raumfahrt sowie angrenzenden Bereichen.

COCKPIT ist Medienpartnerin

COCKPIT unterstützt «Fly me to the top» als Medienpartnerin, weil das Format einen Perspektivenwechsel wagt und damit perfekt zur Marke passt: weg von Schlagzeilen, hin zur Substanz.

Damit erweitert sich der redaktionelle Blick – vom geschriebenen Wort zum gesprochenen Dialog.

Die Gespräche sind auf SpotifyYouTube, Amazon Music, Audibel und Apple Podcasts abrufbar und werden auch über cockpit.aero sowie über die Social-Media-Kanäle von COCKPIT geteilt.

Kopfhörer auf und einsteigen ins grosse Sommer-Special von «Fly me to the top». Teil 2 folgt nächste Woche – dann geht es unter anderem um Westermanns Weltrekorde in der Elektrofliegerei.